Gerade lese ich die Information, dass 20 Prozent aller Viertklässler nicht richtig lesen und schreiben können. In Deutschland. Das ist eine Menge. Aber das scheint kaum einen so richtig zu stören. Und das wird in ein paar Jahren ein echtes Problem, insbesondere, da ja einfachere Jobs mehr und mehr durch KI und Roboter wegfallen werden.

Wie aber kann man den Kids die Freude am Lesen zurückgeben? Machen die heute zu viel mit dem Smartphone? Der Konsole? Dem Computer? Hm.

Persönlicher Zusatz: Klar, ich habe als Kind auch Kassetten und sogar Schallplatten mit Märchen, TKKG, Drei Fragezeichen und Co. gehört, Stunden und Tage mit Atari VCS 2600 und C-64 verbracht sowie mit dem Fahrrad und Freunden die Gegend unsicher gemacht.

Aber gleichzeitig habe ich hehre Büchermengen verschlungen, weil mich meine Eltern schon im Kindergartenalter mit Vorlesen angefixt haben, denen ich dafür von Herzen danken muss. Heute hapert es zeitlich ein wenig, wobei ich meinen “Ein Buch pro Monat”-Plan 2018 umsetzen werde.

Comments

2 Responses to “Lesen bildet”

  1. Inishmore on January 27th, 2018 15:22

    Ich bin der festen überzeugung, dass ich meine soliden Rechtschreibkenntnisse komplett den Lustigen Taschenbüchern, Asterix & Obelix sowie Clever & Smart verdanke. Später dann Stephen King (It) und Terry Pratchett.

    Die Kids heute? Tablet, YouTube, Fail Compilation Videos.
    Ich war so stolz, als ich mein Patenkind dazu gebracht habe, Neil Gaimans “American Gods” im Original zu lesen. Jetzt kann der Bub besser englisch schreiben als deutsch…

  2. ro on February 16th, 2018 13:55

    Ini, das liegt meiner Erfahrung nach echt bei und an den Eltern. Lesen die viel, dann sind auch die Kinder den Büchern zugeneigt. Lesen sie nix, dann, tja.

    Wer glaubt, dass man den Kindern mit iPads das Programmieren und den Umgang mit Computern beibringen kann, dem würde ich gerne einen C-64 mit 1541 nebst Disk-Editor in die Hand drücken. ;)

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