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	<title>Extrablatt &#187; Only in America</title>
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	<description>Ist es normal, nur weil alle es tun?</description>
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		<title>Darth Vader in der U-Bahn</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 17:37:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sehenswert: Eine Improvisationstruppe stellt in der New Yorker Untergrundbahn eine Szene aus dem &#8220;Krieg der Sterne&#8221; nach, Prinzessin Leia, diverse Sturmtruppen und Darth Vader inklusive. Musste spontan an die Dreharbeiten zu einer Folge der PC-Player-Multimedia-Leserbriefen denken. Damals filmten die Kollegen Werner, Hoffmann, Fisch und ich mit Tisch, Stuhl und Schild im Fenster einer Münchner U-Bahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehenswert: Eine Improvisationstruppe stellt in der New Yorker Untergrundbahn eine Szene aus dem &#8220;Krieg der Sterne&#8221; nach, Prinzessin Leia, diverse Sturmtruppen und Darth Vader <a href="http://improveverywhere.com/2010/07/14/star-wars-subway-car/">inklusive</a>.</p>
<p>Musste spontan an die Dreharbeiten zu einer Folge der PC-Player-Multimedia-Leserbriefen denken. Damals filmten die Kollegen Werner, Hoffmann, Fisch und ich mit Tisch, Stuhl und Schild im Fenster einer Münchner U-Bahn einen launigen Sketch. Natürlich ohne Drehgenehmigung. Aber mit Pennern, die uns zum Glück in den Drehpausen nach etwas Geld fragten. Gut auch, wie wir mit dem Schild im Fenster mehrfach hin und her gefahren sind, bis Henrik die richtige Kameraposition gefunden hatte. </p>
<p>Unvergessen der U-Bahn-Folgedreh im nächsten Monat, in dem sich Udo bei Thomas beschwert, dass er den Witz des Vorgängers nicht verstanden habe. Gibt&#8217;s die beiden Filme eigentlich auch auf YouTube?</p>
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		<title>Immer warten</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 01:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eins meiner Zeitschriftenabonnements läuft in diesen Tagen aus. Nach diversen Erinnerungsbriefen des Verlags und einem speziellen Erinnerungsumschlag, der um das letzte meiner bezahlten Magazine geheftet war, lag heute ein Brief im Briefkasten, der mich zur flinken Verlängerung angetrieben hat. Warum? Wer auf diesen letzten &#8220;Bitte verlängern!&#8221;-Aufruf innerhalb von zehn Tagen reagiert, erhält neben einem Jahresabo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins meiner Zeitschriftenabonnements läuft in diesen Tagen aus. Nach diversen Erinnerungsbriefen des Verlags und einem speziellen Erinnerungsumschlag, der um das letzte meiner bezahlten Magazine geheftet war, lag heute ein Brief im Briefkasten, der mich zur flinken Verlängerung angetrieben hat. Warum?</p>
<p>Wer auf diesen letzten &#8220;Bitte verlängern!&#8221;-Aufruf innerhalb von zehn Tagen reagiert, erhält neben einem Jahresabo mit einem erneut reduzierten Preis von jetzt 20 statt den bisher angebotenen 24,97 Dollar noch ein zweites, kostenloses Jahresabo für einen Freund/eine Freundin sowie ein Buch dazu, das sonst 15 Dollar kostet. Der Kioskpreis für zwölf Zeitschriften beträgt übrigens 48 Dollar pro Jahr.</p>
<p>Da soll noch jemand sagen, dass sich Geduld nicht auszahlt.</p>
<p>Nachtrag: Einen Tag später bekomme ich eine weitere Ausgabe per Post. Diesmal die wirklich letzte, so der Schutzumschlag. Mit einem noch günstigeren Angebot: 14,97 Dollar für zwölf Exemplare. Tja. Andererseits ohne das Freundschaftsabo und ohne das Buch. Von daher tun mir die fünf Dollar und drei Cent, die ich mehr gezahlt habe, nicht ganz so weh.</p>
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		<title>Der Adam-Riese-Gedächtnispreis</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 21:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[0,002 Cent sind 0,002 Dollar? Nach Meinung des US-Mobilfunkanbieters Verizon ein ganz klarer Sachverhalt. Die unglaubliche Nummer: Einem Kunden wird das Hundertfache dessen berechnet, was ihm Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters als Gebührenrate angeben. Und das sogar noch nach Eingang der Rechnung. Die ganze Geschichte gibt es hier, einen sehr launigen Scheck als Antwort eines anderen Lesers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>0,002 Cent sind 0,002 Dollar? Nach Meinung des US-Mobilfunkanbieters Verizon ein ganz klarer Sachverhalt.</p>
<p>Die unglaubliche Nummer: Einem Kunden wird das Hundertfache dessen berechnet, was ihm Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters als Gebührenrate angeben. Und das sogar noch nach Eingang der Rechnung.</p>
<p>Die ganze Geschichte gibt es <a href="http://verizonmath.blogspot.com/2006/12/verizon-doesnt-know-dollars-from-cents.html">hier</a>, einen sehr launigen Scheck als Antwort eines anderen Lesers <a href="http://xkcd.com/verizon/">hier</a>. Unbedingt das erste Telefongespräch anhören! Zwar schon ein paar <del datetime="2009-03-20T21:38:15+00:00">Tage</del> Jahre alt, aber deswegen kein bisschen weniger unterhaltsam.</p>
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		<title>Bankenkrise</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Auslandskorrespondent landen meine Honorare auf einem deutschen Eurokonto, von dem ich bei einer Partnerbank hier in den USA gebührenfrei Dollars abheben kann. Soweit, so gut. Doch was mir in den letzten beiden Monaten passiert ist, macht mich, vorsichtig ausgedrückt, extrem wütend. Da zum Monatsersten der Mietscheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Auslandskorrespondent landen meine Honorare auf einem deutschen Eurokonto, von dem ich bei einer Partnerbank hier in den USA gebührenfrei Dollars abheben kann. Soweit, so gut. Doch was mir in den letzten beiden Monaten passiert ist, macht mich, vorsichtig ausgedrückt, extrem wütend.</p>
<p>Da zum Monatsersten der Mietscheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben werden will, heißt es: Rechtzeitig Geld holen, damit der Scheck nicht platzt. Auf den Anachronismus dieser Methode gehe ich mal besser nicht ein. Jedenfalls wirkte der Geldautomat Anfang Januar minutenlang, um mir dann mitzuteilen, dass die Transaktion nicht durchgeführt werden könne. Weitere Abhebeversuche schlugen fehl, wenige Tage wurden meinem deutschen Konto 1000 Dollar belastet, die ich nie erhalten hatte. </p>
<p>Nach einer kurzen Mail an meine Bank wurde das Problem aus der Welt geräumt, mein Scheck schlug etwa eine Woche zu spät beim Apartment Manager auf, der mich schon telefonisch zu packen versuchte. Letzte Woche wieder ein Gang zur Bank: Erneut wirkte der Automat länger als gewohnt, um dann mit einem knallroten Bildschirm abzustürzen. Der Nachbarautomat meinte nur lakonisch: &#8220;Insufficient funds&#8221;.</p>
<p>Diesen Spruch lese ich bis heute. Rückfragen an meine deutsche Bank ergaben, dass erneut 1000 Dollar abgebucht worden sind &#8211; einmal mehr habe ich diese jedoch nicht erhalten. Bei einem Besuch der amerikanischen Bank meldeten mir die Angestellten, dass sie keinen Zugriff auf die Geldautomat-Logbücher hätten und dass ich dazu doch besser meine Bank in Deutschland befragen solle. Sie können nur eigenen Kunden Geld gutschreiben.</p>
<p>Da ich allerdings diesen Monat mutig war und einen ungedeckten Scheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben hatte, ist Warten eine denkbar schlechte Alternative. Umso mehr, da heute früh ein Zahlungsbeleg unter meiner Tür durchgeschoben wurde: Heute abend schon kann die Hausverwaltungsgesellschaft die Mietschecks einlösen. Was mache ich in meiner Not? Ich besorge mir Bargeld über meine Kreditkarte. Klar, dass ich auf den entstehenden Gebühren und Zinsen sitzen bleibe. Klar, dass mich fehlgesteuerte Geldautomaten im 21. Jahrhundert extrem wütend machen.</p>
<p>Update: Es scheint, als hätte der US-Bankangestelle die Wahrheit gesprochen &#8211; alle drei Tage führt der Geldautomat eine Art Reset durch. Und merkt, was für einen Unsinn er verzapft hat, denn prompt erscheinen die fehlgebuchten Euro wieder als vorgemerkte Transaktion auf meinem deutschen Konto.</p>
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		<title>Noch elf Tage</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 22:00:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zwischen Hausrenovierungsarbeiten, Presse-Events, Kandidatendebatten-Abendessen mit Freunden und dem wildesten Husten seit etlichen Jahren bleibt momentan nicht viel Zeit fürs Bloggen. Doch diese Bildergalerie mit dem hoffentlich nächsten Präsidenten der USA ist so großartig, dass ich sie niemandem vorenthalten möchte. Ein Kommentator schrieb dazu passenderweise: &#8220;A man who sheds no tears for this series has no [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Hausrenovierungsarbeiten, Presse-Events, Kandidatendebatten-Abendessen mit Freunden und dem wildesten Husten seit etlichen Jahren bleibt momentan nicht viel Zeit fürs Bloggen. Doch <a href="http://digitaljournalist.org/issue0810/callie-bp.html">diese Bildergalerie</a> mit dem hoffentlich <a href="http://www.barackobama.com/">nächsten Präsidenten der USA</a> ist so großartig, dass ich sie niemandem vorenthalten möchte. Ein Kommentator schrieb dazu passenderweise: &#8220;A man who sheds no tears for this series has no heart.&#8221;</p>
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		<title>Reden, Reden, Reden</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 19:08:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach zwei live angeschauten Debatten im Rahmen des derzeitigen Präsidentenwahlkampfes bin ich versucht zu sagen: Die Entscheidung darüber, wer im November das Rennen macht, wird stark vom Vizepräsidentschaftskandidaten abhängen. Beim ersten Fernsehduell schlugen sich meiner Meinung nach sowohl Obama als auch McCain wacker, einen glasklaren Gewinner oder Verlierer kann ich nicht ausmachen. Obama wurde meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei live angeschauten Debatten im Rahmen des derzeitigen Präsidentenwahlkampfes bin ich versucht zu sagen: Die Entscheidung darüber, wer im November das Rennen macht, wird stark vom Vizepräsidentschaftskandidaten abhängen. </p>
<p>Beim ersten Fernsehduell schlugen sich meiner Meinung nach sowohl Obama als auch McCain wacker, einen glasklaren Gewinner oder Verlierer kann ich nicht ausmachen. Obama wurde meiner Meinung sogar öfter, als ihm lieb war, in die Defensive gedrängt. Auch sah er nicht so souverän und entspannt wie McCain aus, dem das Format der Fragerunden einfach besser liegt. Hätte er stattdessen eine Rede halten müssen, wäre Obama mit mehr Verve aufgetreten. Egal, wer die Rede letztendlich geschrieben hätte.</p>
<p>Die Debatte zwischen Biden und Palin war eine andere Geschichte. Sarah Palin nervte nicht nur mit Dauergrinsen, selbst zu ernsten Themen, sondern damit, dass sie mehrfach in die Kamera zwinkerte. Das kann man im Familien- und Freundeskreis machen, doch bei einem Fernsehduell? Biden tat gut, über seine Vergangenheit als alleinerziehender Vater zu reminiszieren. Denn, sind wir mal ehrlich: Dem überwiegenden Teil der US-Wählerschaft sind Parteiprogramme herzlich egal. Die wählen nur, wer ihnen am besten gefällt. Dass der Präsident dabei nur eine Galionsfigur ist und ihm seine Berater eifrig zutragen, spielt dabei selbst im 21. Jahrhundert noch keine große Rolle. Es bleibt spannend.</p>
<p>Ah, und Ironie der Geschichte: Die Republikaner, die stets gegen Obama wettern, weil sie seine Gesundheitsversicherungspläne für praktizierten Sozialismus halten, dürfen dieses Argument im Wahlkampf eigentlich nicht mehr bringen. Denn warum soll der Staat 700 Milliarden Dollar an Privatunternehmen zahlen? Widerspricht das nicht auch eklatant den Gesetzen des freien Marktes? Wer jetzt sagt, dass die Banken nun mal so groß waren beziehungsweise sind, dass deren Pleite zu noch viel größeren Unruhen auf den Märkten geführt hätte, dem antworte ich: Dann frage ich mich, warum so große Unternehmen nicht schon längst vom Kartellamt in kleinere Teile zerlegt worden sind.</p>
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		<title>Der Tanz auf dem Vulkan</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:55:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenig beruhigend, das hier. Besonders, da ich heute nachmittag noch 1100 Dollar auf mein Girokonto bei der Filiale der Washington Mutual um die Ecke eingezahlt habe &#8211; der Oktober naht und mit ihm die fällige Miete. Apartment-Manager Monty meinte dann auch kurz darauf: &#8220;Was, wenn alle unsere Mieter kein Geld mehr haben, um ihre Miete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenig beruhigend, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580553,00.html">das hier</a>. Besonders, da ich heute nachmittag noch 1100 Dollar auf mein Girokonto bei der Filiale der Washington Mutual um die Ecke eingezahlt habe &#8211; der Oktober naht und mit ihm die fällige Miete. Apartment-Manager Monty meinte dann auch kurz darauf: &#8220;Was, wenn alle unsere Mieter kein Geld mehr haben, um ihre Miete zu zahlen? Ob die Wohnungsvermietungsfirma dann alle rauswirft? Andererseits hätte dann ja keiner mehr Geld.&#8221; Hoffen wir mal, dass es nicht ganz so schlimm wird.</p>
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		<title>Alles Verbrecher!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 20:02:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>

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		<description><![CDATA[Lang lebe das Internet &#8211; auf den Seiten des San Francisco Police Department gibt&#8217;s jetzt Karten, auf denen die Verbrechen rund um eine beliebige Adresse angezeigt werden. Taschendiebstähle nur ein paar Meter weiter östlich, Ladenüberfälle einen Block im Westen &#8211; habe von alledem allerdings noch nichts mitbekommen. Auch gut: eine Übersicht aller Morde dieses Jahres. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lang lebe das Internet &#8211; auf den Seiten des San Francisco Police Department gibt&#8217;s jetzt <a href="http://www.sfgov.org/site/police_index.asp?id=23813">Karten</a>, auf denen die Verbrechen rund um eine beliebige Adresse angezeigt werden. Taschendiebstähle nur ein paar Meter weiter östlich, Ladenüberfälle einen Block im Westen &#8211; habe von alledem allerdings noch nichts mitbekommen.</p>
<p>Auch gut: <a href="http://www.mapbuilder.net/users/tech12/55188">eine Übersicht aller Morde dieses Jahres</a>. Hier scheine ich Glück gehabt zu haben und in einer sicheren Ecke zu wohnen, was den Schusswaffengebrauch angeht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlag das System!</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 22:59:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Einkaufsparadies]]></category>
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		<description><![CDATA[Lebensmittel sind hier in San Francisco nicht unbedingt billig &#8211; da freute es mich umso mehr, heute noch ein paar Coupons am Kühlschrank entdeckt zu haben, die in wenigen Stunden ablaufen: Kellogg&#8217;s Special-K-Müsli einen Dollar billiger. Sehr gut. Noch besser: Die Dinger sind diese Woche im Angebot, statt $4,69 kostet eine Packung nur $2,50, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lebensmittel sind hier in San Francisco nicht unbedingt billig &#8211; da freute es mich umso mehr, heute noch ein paar Coupons am Kühlschrank entdeckt zu haben, die in wenigen Stunden ablaufen: Kellogg&#8217;s Special-K-Müsli einen Dollar billiger. Sehr gut.</p>
<p>Noch besser: Die Dinger sind diese Woche im Angebot, statt $4,69 kostet eine Packung nur $2,50, wenn man vier davon kauft.</p>
<p>Noch viel besser: Kellogg&#8217;s fährt gerade eine Werbeaktion. Kauft man Produkte im Wert von mindestens zehn Dollar, gibt&#8217;s nach Online-Beantragung per Post einen Scheck in Höhe von fünf Dollar zurück.</p>
<p>Wir fassen zusammen:</p>
<p>- vier Packungen Special K, Normalpreis: 18,76 Dollar<br />
- vier Packungen Special K, Angebotspreis: zehn Dollar<br />
- Coupon-Rabatt pro Packung: ein Dollar<br />
- Hersteller-Rabatt für mindestens zehn ausgegebene Dollar: fünf Dollar</p>
<p>Ich habe also eben 17,76 Dollar gespart und vier Schachteln Müsli für einen Dollar erworben. Leider besitze ich jetzt keine Extra-Coupons und keinen freien Lagerraum mehr.</p>
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		<title>Wiedervereinigung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 03:34:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Absurdes am Straßenrand, gesehen vorletzte Woche an einer Kreuzung in Los Angeles. Das ist doch wirklich cleveres Marketing &#8211; auch wenn die Aussage mal ein Betroffener überprüfen und mir das Ergebnis mitteilen sollte. Besonders gut, wie so oft hier in den USA: die Anführungszeichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-bottom: 20px;" src="http://www.austinat.de/blog/wp-content/2007/12/2007-12-11-pss.jpg" alt="Unmögliches wird möglich." width="450" height="338" /><br />
Absurdes am Straßenrand, gesehen vorletzte Woche an einer Kreuzung in Los Angeles. Das ist doch wirklich cleveres Marketing &#8211; auch wenn die Aussage mal ein Betroffener überprüfen und mir das Ergebnis mitteilen sollte. Besonders gut, wie so oft hier in den USA: die Anführungszeichen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Grober Unfug</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 20:12:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Spielkram]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zur Abteilung &#8220;Dinge, die man nicht braucht&#8221;. Heute im Angebot: der sogenannte Trey Chair, den man in der Mitte zerlegen kann und dann sowohl einen &#8220;Tisch&#8221; sowie eine Sitzgelegenheit besitzt. Na, da spielt es sich doch gleich viel besser, oder? Sehr bequem sieht das trotz eines Listenpreises von 239 Dollar plus Steuern und Versand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-bottom: 20px;" src="http://www.austinat.de/blog/wp-content/2007/10/2007-10-29-tc.jpg" alt="Wer braucht sowas?" width="400" height="310" /><br />
Willkommen zur Abteilung &#8220;Dinge, die man nicht braucht&#8221;. Heute im Angebot: der sogenannte <a href="http://www.treychair.com/">Trey Chair</a>, den man in der Mitte zerlegen kann und dann sowohl einen &#8220;Tisch&#8221; sowie eine Sitzgelegenheit besitzt. Na, da spielt es sich doch gleich viel besser, oder? Sehr bequem sieht das trotz eines Listenpreises von 239 Dollar plus Steuern und Versand jedenfalls nicht aus. Und ob die Gleichstellungsbeauftragten nicht mahnen, dass der dunkelhäutige Kollege tiefer als sein weißer Kumpel sitzt und nur Wasser statt Saft zu trinken bekommt?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Guten Rutsch in die Urne</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 01:39:11 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Only in America]]></category>

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		<description><![CDATA[Eternal Image heißt die Firma, die in den USA Urnen und Särge mit Baseball- und Vatikan-Motiven anbietet. Demnächst im Programm: Grabware mit Star-Trek-Motiven. Wer also immer schon mal wie Mr. Spock in einem Photonentorpedo zur letzten Ruhe gebettet werden wollte, darf schon mal anfangen, darauf zu sparen &#8211; das gute Stück soll 3500 Dollar kosten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-bottom:20px" src="http://www.austinat.de/blog/wp-content/2007/09/2007-09-25-urne.jpg" alt="Baseball-Urne" width="153" height="225" /><br />
<a href="http://www.eternalimage.net/">Eternal Image</a> heißt die Firma, die in den USA Urnen und Särge mit Baseball- und Vatikan-Motiven anbietet. Demnächst im Programm: Grabware mit Star-Trek-Motiven. Wer also immer schon mal wie Mr. Spock in einem Photonentorpedo zur letzten Ruhe gebettet werden wollte, darf schon mal anfangen, darauf zu sparen &#8211; das gute Stück soll 3500 Dollar kosten. Eine Urne mit Föderationslogo ist mit 600 Dollar etwas günstiger. (gefunden bei <a href="http://www.treknews.de/treknews/newspro-treknews/static/119013441151739.php">Treknews</a>)</p>
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		<title>Online-&#8221;Journalismus&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 21:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienspektakel]]></category>
		<category><![CDATA[Only in America]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass bei Online-Artikeln vor allem seitens des Verlags gespart wird, fällt mir in den letzten Tagen immer öfter auf. Wo? Natürlich bei Spiegel Online. Aktuelles Beispiel: Über John Gilmore, ein Mitglied der Bürgerrechtsgruppe [welcher?], hatten die Sicherheitsbeamten unter anderem notiert, dass er bei der Reise ein Buch über Marihuana mit dem Titel &#8220;Drugs and Your [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass bei Online-Artikeln vor allem seitens des Verlags gespart wird, fällt mir in den letzten Tagen immer öfter auf. Wo? Natürlich bei <a href="http://www.spiegel.de">Spiegel Online</a>. Aktuelles <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,507252,00.html">Beispiel</a>:<br />
</p>
<blockquote><p>Über John Gilmore, ein Mitglied der Bürgerrechtsgruppe [welcher?], hatten die Sicherheitsbeamten unter anderem notiert, dass er bei der Reise ein Buch über Marihuana mit dem Titel &#8220;Drugs and Your Rights&#8221; (&#8220;Drogen und deine Rechte&#8221;) bei sich hatte. Zudem war den gründlichen Beamten aufgefallen, dass kleine Blitzlichter in Gilmores Gepäck mit dem Symbol eines Marihuana-Blattes verziert waren.</p></blockquote>
<p>
Nun habe ich zufällig heute die Meldung in einer US-Zeitung gelesen. Dort war, richtig, nicht von Blitzlichern die Rede, sondern von einer einzigen Taschenlampe, im amerikanischen Englisch auch als Flashlight bekannt. Kennt jemand noch diese Vierer-Einweg-Blitzlichtwürfel, die es früher für Pocket-Kameras zu kaufen gab?</p>
<p>Bonus-Info, lieber namenloser Spiegel-Schreiber: Wem der Name John Gilmore so rein gar nichts sagt &#8211; eigentlich schlimm, als Online-Medium sollte man den nun wirklich kennen -, so hilft wie immer ein Blick in die Wikipedia: Meister Gilmore ist Mitgründer der <a href="http://www.eff.org/">Electronic Frontier Foundation</a>.</p>
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		<title>Alte Bekannte</title>
		<link>http://www.austinat.de/blog/archives/250</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 04:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Americanos]]></category>
		<category><![CDATA[Medienspektakel]]></category>
		<category><![CDATA[Only in America]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Web Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade traf ein neuer Kommentar zu meinem letzten Prussian Blue-Eintrag ein: Laßt doch die beiden jungen Mädchen singen ! Ihre schönen Stimmen klingen zart, rein und klar zum Himmel &#8211; wie ein schwungvoller Adlerflug ! Die Mädels sind hübsch und talentiert. Zu ihren Konzerten kommen tausende. Prussian Blue (Preußisch Blau) ist zu einem unver- zichtbaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade traf ein neuer Kommentar zu meinem letzten <a href="http://www.austinat.de/blog/?p=151">Prussian Blue</a>-Eintrag ein:<br />
</p>
<blockquote><p>Laßt doch die beiden jungen Mädchen singen !<br />
Ihre schönen Stimmen klingen zart, rein und klar<br />
zum Himmel &#8211; wie ein schwungvoller Adlerflug !<br />
Die Mädels sind hübsch und talentiert.<br />
Zu ihren Konzerten kommen tausende.<br />
Prussian Blue (Preußisch Blau) ist zu einem unver-<br />
zichtbaren Begriff geworden. Zu einem funkelndem<br />
Stern in der heutigen Musikwelt.</p>
<p>Spricht aus der negativen Stimmen und die Hetze<br />
gegen Lamb und Lynx nicht auch Neid und Mißgunst ?!</p></blockquote>
<p>
Aus meiner Stimme spricht eigentlich ganz ohne Neid und Missgunst nur, dass die beiden Mädels wirklich nicht singen und/oder Gitarre spielen können &#8211; jedenfalls konnte mich das Video aus dem Dezember-Eintrag nicht davon überzeugen.<br />
<br />
In New York gab es im letzten Jahr übrigens ein Musical, inspiriert von den strammen Rechtsaußen-Schwestern. Hier eine ABC-Reportage darüber &#8211; besonders interessant die Szenen ab Zählerstand 3:10, inklusive Ex-Ku-Klux-Klan-Meister David Duke. Der hat mit schönen Stimmen wirklich nichts am Hut.<br />
<br />
<object width="400" height="329"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kFF7hVlqUeA"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kFF7hVlqUeA" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="400" height="329"></embed></object><br />
<br />
Sehr entlarvend ist auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bQpj9c_Enng">dieses Video</a>, während <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zqfFCGPAzYA">das hier</a> mir doch milde Sorgen um das Land bereitet, in dem ich lebe. Selbstverständlich distanziere ich mich von allen in den Videos dargestellten Aussagen.<br />
<br />
Meine Gedanken zur E3 gibt&#8217;s dann morgen.</p>
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