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	<title>Extrablatt &#187; San Francisco</title>
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	<description>Ist es normal, nur weil alle es tun?</description>
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		<title>Schon bedient</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 01:35:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sollen wir dich mitnehmen?&#8221; rief sie ihm zwei, drei Mal durch den Pulk von Menschen zu, der aus dem Restaurant in Richtung der geparkten Autos strömte. &#8220;Nein, ich habe schon eine Mitfahrgelegenheit!&#8221; antwortete er. Mehrfach. Und fügte in Gedanken hinzu: &#8220;Und sicher nicht nach diesem und dem gestrigen Abend.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sollen wir dich mitnehmen?&#8221; rief sie ihm zwei, drei Mal durch den Pulk von Menschen zu, der aus dem Restaurant in Richtung der geparkten Autos strömte. &#8220;Nein, ich habe schon eine Mitfahrgelegenheit!&#8221; antwortete er. Mehrfach. Und fügte in Gedanken hinzu: &#8220;Und sicher nicht nach diesem und dem gestrigen Abend.&#8221;</p>
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		<title>Staying alive</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 18:41:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zwischendurch mal eine gute Nachricht: Die Mordrate in San Francisco ging im letzten Jahr deutlich zurück. Verloren 2007 und 2008 noch 98 beziehungsweise 97 Menschen ihr Leben, waren es im letzten Jahr &#8220;nur&#8221; noch 45 Personen &#8211; 53 Prozent weniger als 2008. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält. Dagegen sprechen Nachrichten wie die, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischendurch mal eine gute Nachricht: Die Mordrate in San Francisco ging im letzten Jahr deutlich zurück. Verloren 2007 und 2008 noch 98 beziehungsweise 97 Menschen ihr Leben, waren es im letzten Jahr &#8220;nur&#8221; noch 45 Personen &#8211; 53 Prozent weniger als 2008. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält.</p>
<p>Dagegen sprechen Nachrichten wie die, dass Munition seit Wochen kaum noch zu bekommen ist, weil ab 2010 die Käufer detailreicher registriert werden. Oder der Kommentar des älteren schwarzen Herrn, der mir gestern auf dem Weg zu einem Neujahrs-Brunch an einer Bushaltestelle ein gutes neues Jahr wünschte und hinzufügte: &#8220;Neujahr und der vierte Juli sind Feiertage, die ich nicht ausstehen kann. Viel zu viele Leute, die einfach ohne Sinn und Verstand mit ihren Waffen durch die Gegend ballern.&#8221;</p>
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		<title>Kein Anschluss unter dieser Nummer</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 11:07:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auch gut: Wieder einmal brachen zum Jahreswechsel diverse Telefonnetze zusammen. Nach Deutschland kam ich am Nachmittag des 31.12. kaum durch, am Abend dann hier vor Ort ein nahezu vollständiger Zusammenbruch des AT&#038;T-Handy-Netzes. Das kann heiter werden, wenn mal richtige Krisen wie das lange beschworene Erdbeben drohen. Wie lief es in dieser Hinsicht anderswo auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch gut: Wieder einmal brachen zum Jahreswechsel diverse Telefonnetze zusammen. Nach Deutschland kam ich am Nachmittag des 31.12. kaum durch, am Abend dann hier vor Ort ein nahezu vollständiger Zusammenbruch des AT&#038;T-Handy-Netzes.</p>
<p>Das kann heiter werden, wenn mal richtige Krisen wie das lange beschworene Erdbeben drohen. Wie lief es in dieser Hinsicht anderswo auf der Welt?</p>
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		<title>San Francisco&#8217;s People</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 17:51:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kollege Olma, Meister des kreativen Satzbaus, schickte mir den Link zu einem vierminütigen Streifzug durch das nächtliche San Francisco, produziert von Philip Bloom. Großartige Aufnahmen, die jedoch nicht darüber hinweg täuschen können, wie viele arme und wirklich kaputte Menschen hier im Schatten von Bankenhochhäusern, Tourismus und Internet-Erfolgsgeschichten ihr Leben fristen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kollege Olma, Meister des <a href="http://www.iphoneblog.de/">kreativen Satzbaus</a>, schickte mir den Link zu einem vierminütigen <a href="http://vimeo.com/7260115">Streifzug durch das nächtliche San Francisco</a>, produziert von Philip Bloom.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-823" href="http://www.austinat.de/blog/archives/822/2009-10-28-sf"><img style="margin-bottom: 12px;" src="http://www.austinat.de/blog/wp-content/2009/10/2009-10-28-sf.jpg" alt="San Francisco's People" width="400" height="225" /></a><br />
Großartige Aufnahmen, die jedoch nicht darüber hinweg täuschen können, wie viele arme und wirklich kaputte Menschen hier im Schatten von Bankenhochhäusern, Tourismus und Internet-Erfolgsgeschichten ihr Leben fristen.</p>
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		<title>We deliver</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 01:16:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Leute schimpfen ja immer gerne auf den vermeintlich schlechten Service der hiesigen Post. Aber vielleicht wäre es angebracht, erst mal den eigenen Beitrag dazu zu überprüfen? Eben bei meiner Hauspost ein Päckchen abgegeben. Vor mir am Schalter: ein Herr, der sein Postgut online bezahlt und frankiert hatte. Mit Porto-Rabatt. Jetzt will er aber eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leute schimpfen ja immer gerne auf den vermeintlich schlechten Service der hiesigen Post. Aber vielleicht wäre es angebracht, erst mal den eigenen Beitrag dazu zu überprüfen?</p>
<p>Eben bei meiner Hauspost ein Päckchen abgegeben. Vor mir am Schalter: ein Herr, der sein Postgut online bezahlt und frankiert hatte. Mit Porto-Rabatt. Jetzt will er aber eine Art Versandquittung bekommen. Postmitarbeiter Anthony ist verwirrt: &#8220;Die gab es doch schon, nachdem Sie das Porto online gezahlt hatten?&#8221; Der Kunde mosert rum, doch das bringt nichts. &#8220;Sie können hier höchstens die Differenz zwischen den Portogebühren bezahlen, dann kriegen Sie eine neue Nummer, obwohl Sie doch schon eine bekommen haben.&#8221; Unwillig zückt der Herr die Kreditkarte und gibt sie meckernd über den Schaltertresen. &#8220;Mal ehrlich: Wenn Sie der Post nicht trauen, warum verschicken Sie dann überhaupt etwas mit uns?&#8221; Gute Frage.</p>
<p>Dagegen ist das japanische Pärchen nebenan am Schalter richtig harmlos. Postmitarbeiter James verschwindet hinter einem hinkelsteingroßen Paket, das die beiden auf den Schaltertresen wuchten. &#8220;Das soll nach Japan&#8221;, radebricht die junge Frau, worauf James antwortet: &#8220;Und wo ist die Anschrift?&#8221; Das Paket wird von allen Seiten begutachtet, allein: Die Anschrift findet sich nur auf einem Einlieferungsformular, das die beiden zuvor ausgefüllt haben. Immerhin, viele Kunden machen auch das erst, wenn sie am Schalter stehen. Mit der Aufgabe, die Anschrift nun auch auf das Paket zu bannen, ist die Dame milde überfordert. Zuerst fehlt ein Stift (James: &#8220;Den hätte ich gerne wieder bekommen.&#8221;), dann ist unklar, wo die Adresse landen soll. Ihr Freund fragt sicherheitshalber noch einmal, um die ewige Weisheit &#8220;Absender oben links, Empfänger mittig!&#8221; zu empfangen. Keine Sekunde zu spät, denn die Japanerin ist schon dabei, ihre Adresse in die Mitte des Paketes zu notieren.</p>
<p>Schließlich bin ich an der Reihe und gebe mein daheim gepacktes, beschriftetes und damit reisefertiges Päckchen ab. Kreditkarte raus, mit Anthony und seiner Kollegin Linda über das Abenteuer Post gescherzt und dann wieder raus in San Franciscos Abendsonne.</p>
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		<title>Bankenkrise</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:52:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Auslandskorrespondent landen meine Honorare auf einem deutschen Eurokonto, von dem ich bei einer Partnerbank hier in den USA gebührenfrei Dollars abheben kann. Soweit, so gut. Doch was mir in den letzten beiden Monaten passiert ist, macht mich, vorsichtig ausgedrückt, extrem wütend. Da zum Monatsersten der Mietscheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Auslandskorrespondent landen meine Honorare auf einem deutschen Eurokonto, von dem ich bei einer Partnerbank hier in den USA gebührenfrei Dollars abheben kann. Soweit, so gut. Doch was mir in den letzten beiden Monaten passiert ist, macht mich, vorsichtig ausgedrückt, extrem wütend.</p>
<p>Da zum Monatsersten der Mietscheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben werden will, heißt es: Rechtzeitig Geld holen, damit der Scheck nicht platzt. Auf den Anachronismus dieser Methode gehe ich mal besser nicht ein. Jedenfalls wirkte der Geldautomat Anfang Januar minutenlang, um mir dann mitzuteilen, dass die Transaktion nicht durchgeführt werden könne. Weitere Abhebeversuche schlugen fehl, wenige Tage wurden meinem deutschen Konto 1000 Dollar belastet, die ich nie erhalten hatte. </p>
<p>Nach einer kurzen Mail an meine Bank wurde das Problem aus der Welt geräumt, mein Scheck schlug etwa eine Woche zu spät beim Apartment Manager auf, der mich schon telefonisch zu packen versuchte. Letzte Woche wieder ein Gang zur Bank: Erneut wirkte der Automat länger als gewohnt, um dann mit einem knallroten Bildschirm abzustürzen. Der Nachbarautomat meinte nur lakonisch: &#8220;Insufficient funds&#8221;.</p>
<p>Diesen Spruch lese ich bis heute. Rückfragen an meine deutsche Bank ergaben, dass erneut 1000 Dollar abgebucht worden sind &#8211; einmal mehr habe ich diese jedoch nicht erhalten. Bei einem Besuch der amerikanischen Bank meldeten mir die Angestellten, dass sie keinen Zugriff auf die Geldautomat-Logbücher hätten und dass ich dazu doch besser meine Bank in Deutschland befragen solle. Sie können nur eigenen Kunden Geld gutschreiben.</p>
<p>Da ich allerdings diesen Monat mutig war und einen ungedeckten Scheck unter der Tür des Apartment Managers durchgeschoben hatte, ist Warten eine denkbar schlechte Alternative. Umso mehr, da heute früh ein Zahlungsbeleg unter meiner Tür durchgeschoben wurde: Heute abend schon kann die Hausverwaltungsgesellschaft die Mietschecks einlösen. Was mache ich in meiner Not? Ich besorge mir Bargeld über meine Kreditkarte. Klar, dass ich auf den entstehenden Gebühren und Zinsen sitzen bleibe. Klar, dass mich fehlgesteuerte Geldautomaten im 21. Jahrhundert extrem wütend machen.</p>
<p>Update: Es scheint, als hätte der US-Bankangestelle die Wahrheit gesprochen &#8211; alle drei Tage führt der Geldautomat eine Art Reset durch. Und merkt, was für einen Unsinn er verzapft hat, denn prompt erscheinen die fehlgebuchten Euro wieder als vorgemerkte Transaktion auf meinem deutschen Konto.</p>
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		<title>The hood&#8217;s going down</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 01:25:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[cala foods]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mag Veränderungen. Was mich allerdings grimmig stimmt, sind Neuigkeiten, die mir gestern abend ein Mit-Einkäufer bei Cala Foods erzählte. Der Supermarkt, gerade mal zwei Blöcke von meiner Wohnung entfernt, soll geschlossen werden. So neu, so bekannt, davon sprechen alle Nachbarn schon seit Jahren. Doch schon in sechs Monaten soll es soweit sein. Nicht nur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Veränderungen. Was mich allerdings grimmig stimmt, sind Neuigkeiten, die mir gestern abend ein Mit-Einkäufer bei Cala Foods erzählte. Der Supermarkt, gerade mal zwei Blöcke von meiner Wohnung entfernt, soll geschlossen werden. So neu, so bekannt, davon sprechen alle Nachbarn schon seit Jahren. Doch schon in sechs Monaten soll es soweit sein. </p>
<p>Nicht nur, dass ich dann keinen halbwegs erschwinglichen Supermarkt mehr in Gehweite habe &#8211; dort werden neue Eigentumswohnungen hochgezogen. Richtig, Eigentumswohnungen gibt es hier ja noch nicht genug. Und wer es sich erlauben kann, in San Francisco zu wohnen, der wird ja bitteschön auch Geld für einen Garagenstellplatz mitbringen, damit er die Einkäufe aus den Flächenmärkten außerhalb der Stadt bequem entladen kann. Nur blöd, wenn man gar kein Auto besitzt.</p>
<p>Ebenfalls in Gefahr ist mein geliebter RiteAid-Drogeriemarkt. Er soll angeblich von Konkurrent Walgreens übernommen werden, wobei Walgreens nur wenige Blöcke entfernt zwei weitere Filialen unterhält. Worauf die Nummer hinausläuft, kann man sich denken.</p>
<p>San Francisco mutiert in meinen Augen immer mehr zu einer Art Vergnügungspark. Wer Geld hat, der lebt hier herrlich und in Freuden, alle anderen ziehen doch bitte in die Vororte. Mal sehen, wann hier nur noch kinderlose Paare, Singles und reiche Rentner wohnen.</p>
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		<title>Mit der MUNI unterwegs</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 23:34:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Knallvoller Bus. Ich beschließe dennoch, nicht auf den nächsten, schon am Horizont sichtbaren zu warten, sondern zwänge mich hinein. Stehe praktisch neben der Fahrerin. In Deutschland hätte es jetzt vermutlich einen Anraunzer gegeben. Hier entspinnt sich ein Gespräch zwischen ihr und mir, das einen wilden thematischen Bogen schlägt: von dem fast vorübergegangenen Januar über früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knallvoller Bus. Ich beschließe dennoch, nicht auf den nächsten, schon am Horizont sichtbaren zu warten, sondern zwänge mich hinein. Stehe praktisch neben der Fahrerin. In Deutschland hätte es jetzt vermutlich einen Anraunzer gegeben. Hier entspinnt sich ein Gespräch zwischen ihr und mir, das einen wilden thematischen Bogen schlägt: von dem fast vorübergegangenen Januar über früh gekaufte und zu Thanksgiving verschenkte Weihnachtsgeschenke bis hin zu schlaflosen Senioren, die sich vermutlich mit Ginseng aufputschen. Drei, vier Haltestellen später steigen zahlreiche Leute aus, die Lage entspannt sich. Ich rücke tief ins Innere des Busses vor.</p>
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		<title>Kein Glück?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 21:31:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was hat es zu bedeuten, wenn ich gestern abend nach dem Essen im chinesischen Restaurant zum ersten Mal in meinem Leben keine Botschaft in meinem Glückskeks antreffe?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat es zu bedeuten, wenn ich gestern abend nach dem Essen im chinesischen Restaurant zum ersten Mal in meinem Leben keine Botschaft in meinem Glückskeks antreffe?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kino-Referenzen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 02:19:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Na gut, einen Griffin-Post habe ich noch. Wenn sich zwei Hundebesitzer im Großstadtdschungel mit ihren Gefährten begegnen, sind diese oft angeleint, um nicht unter die Räder zu kommen oder kleine Kinder aufzufressen. Gestern begegnete mir eine Dame Ende 30, Anfang 40, deren Kind und Hund begeistert Griffins Bekanntschaft machen wollten. Natürlich verheddern sich dabei die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na gut, einen Griffin-Post habe ich noch. Wenn sich zwei Hundebesitzer im Großstadtdschungel mit ihren Gefährten begegnen, sind diese oft angeleint, um nicht unter die Räder zu kommen oder kleine Kinder aufzufressen.</p>
<p>Gestern begegnete mir eine Dame Ende 30, Anfang 40, deren Kind und Hund begeistert Griffins Bekanntschaft machen wollten. Natürlich verheddern sich dabei die Hundeleinen dabei ganz hervorragend. Mein Standardspruch, oft nur halb gemurmelt, ist in so einem Fall dann immer: &#8220;Don&#8217;t cross the streams.&#8221; Versteht nie einer.</p>
<p>Die besagte Dame entgegnete jedoch, die Leinen entheddernd: &#8220;Wait, that&#8217;s a reference to Ghostbusters.&#8221; Hell loderte die Begeisterung in mir empor! Fast hätte sie umarmt, doch ich beschränkte mich stattdessen darauf, ihr Filmgedächtnis über die Maßen zu preisen. Sie wissen schon: nicht vor den Klingonen.</p>
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		<title>Cute!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 01:09:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Habe mir heute folgendes überlegt: Wenn mir das nächste Mal bei einer Tour mit Griffin eine fesche Kollegin sagt: &#8220;Oh, what a cute puppy!&#8221;, muss ich darauf unbedingt antworten: &#8220;Yeah, he thinks that you&#8217;re pretty cute, too.&#8221; Natürlich nur, wenn nicht gerade ihr Freund daneben steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir heute folgendes überlegt: Wenn mir das nächste Mal bei einer Tour mit Griffin eine fesche Kollegin sagt: &#8220;Oh, what a cute puppy!&#8221;, muss ich darauf unbedingt antworten: &#8220;Yeah, he thinks that you&#8217;re pretty cute, too.&#8221; Natürlich nur, wenn nicht gerade ihr Freund daneben steht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wo sind die Frauen?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 02:13:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch zog ich mit Kollege Christian Schmidt durch die Stadt, der nach einem Event noch ein paar Stunden bis zum Rückflug nach Deutschland unverplant hatte. Natürlich kamen wir dann irgendwann auch auf das Thema Frauen zu sprechen. Übereinstimmend stellten wir fest, dass Montreal zu den Orten mit den attraktivsten Frauen des Planeten gehört. &#8220;Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch zog ich mit Kollege Christian Schmidt durch die Stadt, der nach einem Event noch ein paar Stunden bis zum Rückflug nach Deutschland unverplant hatte. Natürlich kamen wir dann irgendwann auch auf das Thema Frauen zu sprechen. Übereinstimmend stellten wir fest, dass Montreal zu den Orten mit den attraktivsten Frauen des Planeten gehört.</p>
<p>&#8220;Ich war ja kurz davor, meine Meinung zum Thema Frauen in San Francisco zu revidieren&#8221;, meinte Christian, &#8220;als ich am Flughafen zwei große, dunkelhaarige Frauen erblickte. Doch dann fingen die an, miteinander zu reden &#8211; in Französisch.&#8221; Tja. Christian zufolge gibt es in San Francisco nicht genug gutaussehende Frauen.</p>
<p>Eine so große Dichte wie in Montreal oder Budapest mag es hier tatsächlich nicht geben. Doch bei einem mehrstündigen Spaziergang mit Griffin begegneten mir heute gleich zwei gutaussehende Damen, die von dem Australian-Shepard-Mix magisch angezogen wurden. Der Haken: An ihrer Seite befand sich stets der Freund.</p>
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		<title>Der Tanz auf dem Vulkan</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:55:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Washington Mutual]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenig beruhigend, das hier. Besonders, da ich heute nachmittag noch 1100 Dollar auf mein Girokonto bei der Filiale der Washington Mutual um die Ecke eingezahlt habe &#8211; der Oktober naht und mit ihm die fällige Miete. Apartment-Manager Monty meinte dann auch kurz darauf: &#8220;Was, wenn alle unsere Mieter kein Geld mehr haben, um ihre Miete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenig beruhigend, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580553,00.html">das hier</a>. Besonders, da ich heute nachmittag noch 1100 Dollar auf mein Girokonto bei der Filiale der Washington Mutual um die Ecke eingezahlt habe &#8211; der Oktober naht und mit ihm die fällige Miete. Apartment-Manager Monty meinte dann auch kurz darauf: &#8220;Was, wenn alle unsere Mieter kein Geld mehr haben, um ihre Miete zu zahlen? Ob die Wohnungsvermietungsfirma dann alle rauswirft? Andererseits hätte dann ja keiner mehr Geld.&#8221; Hoffen wir mal, dass es nicht ganz so schlimm wird.</p>
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		<title>Alles Verbrecher!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 20:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Only in America]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>

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		<description><![CDATA[Lang lebe das Internet &#8211; auf den Seiten des San Francisco Police Department gibt&#8217;s jetzt Karten, auf denen die Verbrechen rund um eine beliebige Adresse angezeigt werden. Taschendiebstähle nur ein paar Meter weiter östlich, Ladenüberfälle einen Block im Westen &#8211; habe von alledem allerdings noch nichts mitbekommen. Auch gut: eine Übersicht aller Morde dieses Jahres. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lang lebe das Internet &#8211; auf den Seiten des San Francisco Police Department gibt&#8217;s jetzt <a href="http://www.sfgov.org/site/police_index.asp?id=23813">Karten</a>, auf denen die Verbrechen rund um eine beliebige Adresse angezeigt werden. Taschendiebstähle nur ein paar Meter weiter östlich, Ladenüberfälle einen Block im Westen &#8211; habe von alledem allerdings noch nichts mitbekommen.</p>
<p>Auch gut: <a href="http://www.mapbuilder.net/users/tech12/55188">eine Übersicht aller Morde dieses Jahres</a>. Hier scheine ich Glück gehabt zu haben und in einer sicheren Ecke zu wohnen, was den Schusswaffengebrauch angeht.</p>
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