Jan
28
Haloscan am Ende
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Nach meiner Rückkehr nach San Francisco, dem Besuchsstress der CES, zahlreicher Dauer- und Tagesgäste, IKEA-Fahrten und -Aufbauaktionen sowie einer Motorrad-Überführung für einen Freund grüße ich aus der inzwischen wieder arg sonnigen Bay Area – starke Regenfälle, Temperaturen um vier Grad Celsius sind nur noch eine vage Erinnerung.
Eine Existenz als ebenso vage Erinnerung droht übrigens auch allen Kommentaren, die Freund und Feind zu Einträgen der ersten zwei Inkarnationen des Extrablattes hinterlassen haben. In grauen Blog-Vorzeiten musste sich der wackere Webseitenbauer nämlich auf Dienste wie Haloscan verlassen, der dem damals noch eigenständigen und funktionsarmen Blog-Anbieter Blogger mit einem leicht bedienbaren Kommentarsystem aushalf. Kostenlos für die in den allermeisten Fällen ausreichenden Grundfunktionen.
Heute bekomme ich nun eine E-Mail, in der das Ende von Haloscan angekündigt wird: Eine Firma namens JS-Kit (kein Kommentar) hat Haloscan aufgekauft und wickelt den Dienst jetzt zugunsten seines eigenen Angebots ab. Heißt Echo, kostet zehn Dollar pro Jahr, erregt die Haloscan-Gemüter ob der eher rüden und raschen Ankündiguns-E-Mail. In der Tat scheint hier eine Firma mit der “Friss oder stirb!”-Methode einen Kundenpool möglichst fix auf das eigene Angebot bugsieren zu wolle.
Warum schreibe ich das alles? Auch ich habe nur noch bis zum 12. Februar 2010 Zeit, knapp 10,000 Kommentare zu exportieren und dann wieder zurück in den Blog zu importieren. Das geht zwar einigermaßen problemlos im XML-Format, doch aus unklaren Gründen sind fast alle Haloscan-Kommentare doppelt vorhanden – händisches Löschen ist bei einer solchen Menge ein unschönes Vorhaben.
Das noch größere Fragezeichen: Was tun, wenn alle Kommentare auf der Festplatte liegen? Wohin damit? In Blogger importieren, der Plattform der ersten zwei Blogs? Was, wenn die auch eines Tages dicht macht? Oder besser gleich in Richtung WordPress dirigieren? Dann müsste ich auch alle Blog-Einträge von 2002 bis 2006 importieren und damit auch alten Layouts in die Wüste schicken.
Gibt es noch mehr Blogger und Leser, die Haloscan benutzen und eine clevere Lösung gefunden haben?
Sep
21
Melde: Umbau erfolgreich abgeschlossen
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Voilà , das hier ist das dritte WordPress-Inkarnation des guten, alten Extrablattes. Das stundenlange Herumhacken in HTML-, PHP- und CSS-Dateien hat endlich ein Ende. Nebenbei gab’s auch ein Blogroll-Update, da sich über die Monate immer wieder die eine oder andere Adresse ändert beziehungsweise neue hinzukommen. Und mein Blog-Fu erfuhr durch die neue Optik einen enormen Aufschwung.
Großer Dank geht an Matthias, der tief in der Nacht zwei besonders hartnäckige Bugs ausfindig gemacht hat – und das, obwohl bei ihm im Zimmer nebenan eine feucht-fröhliches Junggesellinnen-Wiedersehensfeier stattfand, die auch ihn nicht ganz ohne Promille zurückließ. Gerade noch alle Bilder mit eigenen Style-Angaben versehen, da hatte ich seit 2006 teilweise übel getrickst, damit die Abstände in den früheren Layouts einigermaßen gut ausgesehen haben.
Sep
20
Neues Design, neues Glück?
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Dieses Layout ist jetzt wieder etwas weniger minimalistisch – allerdings gefällt mir nicht so recht, dass die Link-Kategorien wegfallen und alles in eine einzige große Linksammlung gepfropft wird. Außerdem sind die Mouseover-Belohnungs-Kommentare jetzt alle komplett sichbar und zerschießen teilweise den Zeilenumbruch. Hat aber schon eher etwas von einer Zeitung. Kommentare wie immer willkommen.
Nachtrag: Das Layout zerdeppert Zitate wie nichts Gutes. Ein Klick auf die Kategorie “Spruchreif” genügt – hat jemand Ahnung, wie ich das “Zitieren” der Überschrift vermeiden kann? Bevor ich mich ans händische Feintuning wage, das am Ende dann an solchen Kleinigkeiten scheitert, wüsste ich das schon ganz gerne.
Oh, und außerdem ist es mir noch nicht gelungen, Trennstriche richtig zu positionieren. Bitte auf die Rubrik “rrr!” klicken: Bei Text- und Videoeinträge gibt’s keine Probleme, bei Bildern tauchen die Trennstriche irgendwo auf. Richtig schlimm wird das bei Bildern in der Rubrik “San Francisco”, die im alten Blog-Layout oben und unten von Text umflossen wurden. HTML-Experten vor! Schnell!
Sep
20
Immer die neueste Version nehmen!
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Dem guten, alten Rat meines ehemaligen Kollegen Jochen Rist folgend, habe ich es dann heute endlich mal gewagt, meinen Blog auf die neue WordPress-Version 2.6.2 zu aktualisieren. Nach einer kurzen Schrecksekunde – alle Einträge futsch! – ein wenig an den Einstellungen herumgefummelt und eine alte Konfigurationsdatei um neue Komponenten erweitert statt andersherum, schon lief wieder alles. Hinter den Kulissen sieht es etwas gewöhnungsbedürftig bunt aus, aber es scheinen einige sehr sinnvolle Funktionen dazugekommen zu sein. Etwa die einer interaktiven Themenvorschau, mit der man verschiedene Blog-Layouts ausprobieren kann. Dabei stieß ich auf ein paar Themen, die ich vor Ewigkeiten heruntergeladen hatte. Beispielsweise dieses hier. Finde ich ob seines Minimalismus todschick – natürlich gehen alle eigenen Anpassungen wie die Wetterfee, meine Twitter-Links und Co. flöten. Und natürlich sind noch nicht alle englischen Bezeichnungen angepasst. Was sagt der geneigte Leser?