No matter where you think you broke out or you made it, there’s always a some other rung to climb. They key to being happy is just being grateful where you are in the ladder.

(Lena Hall, Actress, Singer & Songwriter)

You know, the thing is, if you’re going to be around for 30, 40 years, you’re going to be at the mercy of a lot of things outside of your control. (…) But if there’s quality there and you don’t get desperate and you sort of plug away, things come around again. (…) You’ve got to be patient. The most important thing is you’ve got not to give up.

(Jim Kerr, Singer, Simple Minds)

Ich finde es sehr bedenklich, wenn man aus politischen Gründen Sprache manipuliert und auch Kunst dadurch verändert. Gesellschaftlich bin ich hundertprozentig für die Gleichstellung von Frauen. Sie sollen das Gleiche verdienen wie Männer bei einer gleichwertigen Tätigkeit und Position. Aber dieses zwanghafte “Wir müssen überall die weiblichen Formen einführen” … Wir dürfen nicht mehr von Studenten reden, weil damit die Studentinnen angeblich unterschlagen werden. Das stimmt nicht. Das grammatische Geschlecht ist nicht gleichbedeutend mit dem natürlichen, biologischen Geschlecht. Nehmen Sie das Wort “die Person”. Das ist weiblich. Sind Männer keine Personen? Das ist vollkommener Quatsch. Da ist die Sprache zum Instrument der Politik gemacht worden. Immer, wenn das passiert, werde ich äußerst skeptisch.

(Bastian Sick, Journalist und Autor, unter anderem “Zwiebelfisch”)

In manchen US-Städten liefern Amazon & Co. die bestellten Güter noch am gleichen Tag aus. Das klingt supermodern, ist es aber eigentlich gar nicht. Aus dem San Francisco Chronicle vom 14. Dezember 1917:

Virtually all of the 1100 grocers in San Francisco have agreed to make no more than one morning and one afternoon delivery after January 1, Samuel H. Westfall of the State Council of Defense announced yesterday. “Nearly all the merchants in other lines have cut down already to one a day,” Westfall said, “and it has been estimated that 750 men in San Francisco alone will be released for other work through these economies.” “Wholesalers have agreed to reduce the number of truck deliveries to retailers; forty milk distributors now cover the ground of 140 ten years ago, and San Francisco is the only city in the United States in which there are no milk deliveries at night; business of all sorts is cooperating in the effort to economize on man power.” “There is not a town in California today, except those of less than 4000 population, that has not adopted the one-delivery-a-day plan. The housewives of the State have been educated to serve the country by not demanding the delivery of little things.”

Interessant, oder? Schon vor über 100 Jahren steuerten Lebensmittelhändler Privatwohnungen gleich zwei Mal pro Tag an. Aber damals waren sie scheinbar schlauer als heute – statt den Verkehr auf den Straßen im Namen der “convenience” zu erhöhen, reduzierten die Geschäfte die Auslieferungen. Auch, wenn weniger die Umwelt als die Kostenersparnis einer der Hauptgründe gewesen sein dürfte.

Decken Amazon Prime und Co. diese Kosten langfristig ab? Darüber lässt sich derzeit nur spekulieren. Doch die Kriechgeschwindigkeit auf den meisten Straßen nicht nur der Innenstadt sprechen eine klare Sprache. Und zu den Flotten von FedEx, UPS, DHL und OnTrack kommen heute noch die “Rideshare”-Firmen wie Uber und Lyft. In San Francisco machten alleine die Fahrten von rund 6.000 der etwa 40.000 registrierten Uber- und Lyft-Fahrer schon im letzten Jahr rund 20 Prozent des Straßenverkehrs aus. Zum Vergleich: Vor dem Boom dieser Anbieter gab es gerade mal rund 2.000 registrierte Taxis in der Stadt.

Gerade lese ich die Information, dass 20 Prozent aller Viertklässler nicht richtig lesen und schreiben können. In Deutschland. Das ist eine Menge. Aber das scheint kaum einen so richtig zu stören. Und das wird in ein paar Jahren ein echtes Problem, insbesondere, da ja einfachere Jobs mehr und mehr durch KI und Roboter wegfallen werden.

Wie aber kann man den Kids die Freude am Lesen zurückgeben? Machen die heute zu viel mit dem Smartphone? Der Konsole? Dem Computer? Hm.

Persönlicher Zusatz: Klar, ich habe als Kind auch Kassetten und sogar Schallplatten mit Märchen, TKKG, Drei Fragezeichen und Co. gehört, Stunden und Tage mit Atari VCS 2600 und C-64 verbracht sowie mit dem Fahrrad und Freunden die Gegend unsicher gemacht.

Aber gleichzeitig habe ich hehre Büchermengen verschlungen, weil mich meine Eltern schon im Kindergartenalter mit Vorlesen angefixt haben, denen ich dafür von Herzen danken muss. Heute hapert es zeitlich ein wenig, wobei ich meinen “Ein Buch pro Monat”-Plan 2018 umsetzen werde.

Nobody really owns anything. We give back our bodies at the end of our lives. We own our thoughts, but everything else is just borrowed. We use it for a while, then pass it on. Everything.

(Deborah Ellis, Schriftstellerin)

If I had more time, I would have written less.

(Donald Bain, Schriftsteller, 1935-2017)

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