Musste ja passieren. Seit eineinhalb Tagen summt es mir hochfrequent im linken Ohr. Und ich war noch nicht einmal auf einem Konzert oder hab daheim laute Musik gehört. Vielleicht haben die ganzen Reisen und Schreibereien was damit zu tun? 13,5 Seiten seit Samstag und noch 19 weitere bis kommenden Donnerstag. Hurra.

Comments

13 Responses to “Ohrensausen”

  1. Tom on February 8th, 2007 16:06

    Zu laut Xbox gezockt?

  2. ro on February 8th, 2007 17:00

    Ich habe seit den ersten Januartagen weder am PC noch an meinen Konsolen gespielt. Musik kann ich wegen altem Gebäude = Holz nicht laut hören. Nope. Ich habe mich Dienstag abend mit einem Freund bei einem Kaffee in einem sehr ruhigen Coffee Shop unterhalten. Das war deutlich diesseits der 95 dB, ab der man nach zwei Stunden permanente Schäden befürchten muss.

  3. Tom on February 9th, 2007 1:26

    Bei mir ist es meistens Stress, wenn’s piepst.
    Manchmal fängt’s aber fieserweise auch erst an, wenn der Stress nachlässt.

  4. ro on February 9th, 2007 1:33

    Wann lässt das Piepsen denn bei Dir normalerweise wieder nach? Bisher 48 Stunden and counting, so lang hatte ich das noch nie, auch nach keinem Konzert.

  5. Duncan_Idaho on February 9th, 2007 1:47

    Hörsturz, auch der kleine Herzinfarkt genannt, hat auch diese Symptome. Also lieber mal zum Arzt gehen und nachsehen.

  6. Tom on February 9th, 2007 6:14

    Rekord war sechs Monate. Grenzwertig.
    Inzwischen sind’s eher Tage.

    Ich würde auch sagen: ab zum Onkel Doktor. Der wird dir Ruhe verordnen. Und du wirst dich nicht dran halten.
    Guckstu Tinnitus bei Wikipedia nach.

  7. ro on February 9th, 2007 11:06

    Tom, wenn der Doc mir nur Ruhe verordnet, dann kann ich ja auch noch kommende Woche hin. Hast Du irgendwelche Medikamente bekommen beziehungsweise wie fix bist Du nach dem ersten Auftreten hin? Da gibt es ja Theorien, dass man sofort hin soll, wenn es auftritt, das aber eben nur mit einem Hörsturz, aber den habe ich meines Wissens noch nicht.

  8. Tom on February 9th, 2007 11:25

    Sofort hingehen. Innerhalb von 24 Stunden sollte man. Piepsen ist ja nur der Anfang, so ca. DEFCON 3-2.
    Und ich kann dir sagen: Auch wenn es ‘nur’ monatelang ständig piepst, kann das ganz schön auf die Eier gehen.
    Medizin ist eher für die Tonne. Es gibt dann noch Sauerstoffüberdruckkabinen usw. Der Verzweifelte macht jeden Scheiß.
    Aber eigentlich hilft nur der gute alte Regenerationszyklus im Alkoven.

  9. Inishmore on February 10th, 2007 2:06

    Kann zwar keine Tipps zur Linderung geben, aber gute Besserung wünschen. Was ich hiermit tue.

  10. Claus on February 10th, 2007 12:59

    Klingt sehr verdächtig nach Hörsturz / Tinitus. Der tritt gerne mal dann auf, wenn eine Stresszeit soeben zuende und eigentlich eine “ruhigere” Phase eingetreten ist. Ggfs. auch nach einer Viruserkrankung.
    Wann und warum es zum Hörsturz kommt, ist unseren Medizinern nach wie vor nicht klar. Daher gibt es auch keine vernünftige Therapie oder Medikament.
    Es heißt allgemein, das wenn, dann sofort eine Behandlung erfolgen muss (meistens wohl Infusionen). Innerhalb der ersten Stunden. Danach wird das wohl als “nicht mehr zu helfen” abgetan. Was wiederunm dazu führt, dass viele Ärzte eher genervt auf Patientenmit einem Tinitus (das Störgeräusch, dass nicht wieder aufhört) reagieren. Sie können dem Patienten nicht helfen.
    Ich habe selber so ein lustiges Überbleibsel eines Hörsturzes. Der Arzt hat erst wochenlang auf Mittelohrentzündiung behandelt, bevor der mitlerweile damalige Hörsturz festgestellt. Als Therapie setzte es durchbluttungsfördernde Mittel, die ausser pervers unangenehmen Nebenwirkungen nichts bewirkt haben.
    So sehr das Geräusch die ersten Tage bis zur Verweilfung auch nervt, irgendwann blendet man es Tagesüber dank alternativer Soundquellen (Wind, Lüfter, Gespräche im Hintergrund) aus. Es kommt dann erst wieder in ruhigen Phasen, zumeist abends, wieder zur Wahrnehmung. Leise Musik oder Hörspiele helfen dann beim Einschlafen.

    Langer Rede kurzer Sinn: geh besser zügig zum Doc.

    Und wenn der nicht helfen kann: es ist mit der Zeit erträglich, und es ist in einigen Fällen auch zu Spontanheilungen gekommen. Warum, werden Ärzte wieder nicht erklären können, da nach wie vor nicht klar ist, was eigentlich das Geräusch warum und wo hervoruft. Das Verdachtsspektrum reicht wohl von verklebten Hörhährchen im Innenohr (oder so ähnlich) bis zu Störungen im Gehirn.

    So oder so, ich wünsche baldige, gute Besserung.

  11. Matthias on February 13th, 2007 17:01

    Man kann sich natuerlich auch verrueckt machen, aber…
    Heute sitze ich hier bei der Arbeit, und auf einmal habe ich auf einem Ohr ein Pfeifen, das sich nach 5 Sekunden aber wieder einstellt. Danach habe ich leichten Druck auf beiden Ohren, der nicht mehr so recht weg geht. Ist wahrscheinlich nur ein UFO mit Schallgeschwindigkeit vorbeigesaust und hat den Luftdruck hier geaendert. Aber Nachdenken tut man nach diesen Geschichten jetzt schon.

  12. ro on February 19th, 2007 17:07

    Das mit dem momentanen Pfeifen kenne ich auch, hatte ich sogar im rechten Ohr, als mein linkes mit ‘nem Dauerton belastet war.

  13. Baumann on January 19th, 2008 7:02

    Habe das auch. HNO-Ärztin hat Tinnitus und Hörsturz def. ausgeschlossen und AB-Breitspectrum verordnet. Half aber nicht. Der Naturheilarzt hat das Unterbleiben eines Abstrichs bemängelt, nachdem ein gezieltes AB hätte verordnet werden können. Das ist nur – sagt er – leider zu spät, da das AB alles verändert hat. Er empfiehlt eine pflanzliche Behandlung gegen Viruserkrankungen. Nach einem Tag gehts mir damit tatsächlich besser. Nur morgends ist mir noch schwindelig.

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