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Komponieren nach Zahlen
Filed Under Spielkram, Viva la Musica
Maussteuerung für eine Videospielkonsole? Gab’s schon vor 18 Jahren, natürlich von Nintendo. Mario Paint hieß damals ein Malprogramm für das Super Nintendo Entertainment System. Mit dabei: der “Music Generator”, zum Komponieren kurzer Melodien für musikalische Diashows. Die nicht unbedingt nur aus Nintendo-Spielen stammen müssen, wie dieser Track aus Segas “Sonic the Hedgehog” beweist.
Lustig wird es, wenn zeitgenössische Volksweisen wie Fifty Cents “In Da Club” in eine fast zwei Jahrzehnte alte Spielkonsole verfrachtet werden.
Natürlich hat die Sache einen Haken: Wer munter mitkomponieren will, braucht ein SNES oder zumindest einen Emulator. Doch der emuliert eben auch den nicht gerade üppigen Notenspeicher. Abhilfe naht: unter anderem von Unfungames, die mit dem Mario Paint Composer eine vom Original inspirierte Sequenzer-Software für den PC schufen. Kostenlos, versteht sich.
Mit Geduld, Spucke und nicht zuletzt Talent gelingen erstaunliche Werke, teilweise auch mit etwas frisierten Soundbänken, die nicht mehr nur die alten Nintendo-Klänge enthalten. Etwa “Hot ‘n Cold” von Katy Perry, das endlich offenbart, dass die Musikerin mit einer Zeitmaschine direkt aus den 80ern, spätestens den 90ern zu uns gekommen ist.
Wie wäre es mit etwas Gegenwartskunst? Hier ist Owl Citys “Fireflies”, komplett mit dem wunderschönen Intro und den ebenso feinen Strophen.
Dann könnte ich noch “Telephone” anbieten, natürlich vom lebenden Gesamtkunstwerk Lady Gaga. Keine zehn Minuten lang, dafür mit Auto-Tune im Intro und Beyoncé-Auftritt, jedoch mit weniger nackter Haut.
Die letzten Noten gehören dem Meister persönlich – Michael Jacksons “Thriller” rockt noch immer. Auch wenn Puristen mäkeln mögen, dass die Samples hier einmal mehr nicht aus dem Ur-Mario Paint stammen.
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