Nobody really owns anything. We give back our bodies at the end of our lives. We own our thoughts, but everything else is just borrowed. We use it for a while, then pass it on. Everything.

(Deborah Ellis, Schriftstellerin)

If I had more time, I would have written less.

(Donald Bain, Schriftsteller, 1935-2017)

Clutter is the disease of American writing. We are a society strangling in unnecessary words, circular constructions, pompous frills and meaningless jargon. Who can understand the clotted language of everyday American commerce: the memo, the corporate report, the business letter, the notice from the bank explaining its latest “simplified” statement? What member of an insurance plan can decipher the brochure explaining the costs and benefits? What father or mother can put together a child’s toy from the instructions on the box? Our national tendency is to inflate and thereby sound important. The airline pilot who announces that he is presently anticipating experiencing considerable precipitation wouldn’t think of saying it may rain. The sentence is too simple—there must be something wrong with it.

But the secret of good writing is to strip every sentence to its cleanest components. Every word that serves no function, every long word that could be a short word, every adverb that carries the same meaning that’s already in the verb, every passive construction that leaves the reader unsure who is doing what—these are the thousand and one adulterants that weaken the strength of a sentence. And they usually occur in proportion to education and rank.

(William Zinsser, On Writing Well, 1976)

Auf Gamers Global gibt es mit Auslaufmodell Spieletest? wieder eine neue Kolumne von yours truly. Lesen und mitdiskutieren.

Übrigens: Nach dem Lesern etlicher Kommentare beschleicht mich der Eindruck, meine Meinung nicht so klar wie nur irgend möglich formuliert zu haben. Wohlan: Statt herkömmlicher Spieletests, lediglich um eine abschließende Wertungszahl erleichtert, sähe ich viel lieber Texte, die mich an den Erlebnissen des Autors beim Spielen teilhaben lassen.

Schon letzte Woche schrieb ich eine neue Kolumne für Jörg Langers Internet-Magazin Gamers Global.

Daraus hat sich inzwischen eine erfreulich erwachsene Diskussion um das Thema entsponnen, warum ab einem gewissen Alter kaum jemand mehr Zeit mit PC- und Videospielen verbringt.

Lesen und Kommentieren ausdrücklich empfohlen.

Eins meiner Zeitschriftenabonnements läuft in diesen Tagen aus. Nach diversen Erinnerungsbriefen des Verlags und einem speziellen Erinnerungsumschlag, der um das letzte meiner bezahlten Magazine geheftet war, lag heute ein Brief im Briefkasten, der mich zur flinken Verlängerung angetrieben hat. Warum?

Wer auf diesen letzten “Bitte verlängern!”-Aufruf innerhalb von zehn Tagen reagiert, erhält neben einem Jahresabo mit einem erneut reduzierten Preis von jetzt 20 statt den bisher angebotenen 24,97 Dollar noch ein zweites, kostenloses Jahresabo für einen Freund/eine Freundin sowie ein Buch dazu, das sonst 15 Dollar kostet. Der Kioskpreis für zwölf Zeitschriften beträgt übrigens 48 Dollar pro Jahr.

Da soll noch jemand sagen, dass sich Geduld nicht auszahlt.

Nachtrag: Einen Tag später bekomme ich eine weitere Ausgabe per Post. Diesmal die wirklich letzte, so der Schutzumschlag. Mit einem noch günstigeren Angebot: 14,97 Dollar für zwölf Exemplare. Tja. Andererseits ohne das Freundschaftsabo und ohne das Buch. Von daher tun mir die fünf Dollar und drei Cent, die ich mehr gezahlt habe, nicht ganz so weh.

Wie immer gut: Ein neuer Kommentar von Henryk M. Broder, diesmal zum Hitler-Wahn. Herrliches Zitat:

Gibt man bei google.de “Hitler” als Suchbegriff ein, bekommt man 584.000 deutschsprachige Einträge angezeigt. Das ist viel weniger als im Falle Konrad Adenauers (3.090.000 Seiten), aber fünfmal mehr als bei Erich von Däniken (117.000 Seiten). Stalin kommt auf 1.270.000 Seiten.

Auch Hitlers Beitrag zur Geschichte ist, sachlich betrachtet, eher bescheiden: ein Buch und zwölf Jahre Kanzlerschaft. Däniken hat mehr geschrieben, Adenauer hat länger regiert, und Stalin hat mehr Menschen umbringen lassen.

Lesen!

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