Knallvoller Bus. Ich beschließe dennoch, nicht auf den nĂ€chsten, schon am Horizont sichtbaren zu warten, sondern zwĂ€nge mich hinein. Stehe praktisch neben der Fahrerin. In Deutschland hĂ€tte es jetzt vermutlich einen Anraunzer gegeben. Hier entspinnt sich ein GesprĂ€ch zwischen ihr und mir, das einen wilden thematischen Bogen schlĂ€gt: von dem fast vorĂŒbergegangenen Januar ĂŒber frĂŒh gekaufte und zu Thanksgiving verschenkte Weihnachtsgeschenke bis hin zu schlaflosen Senioren, die sich vermutlich mit Ginseng aufputschen. Drei, vier Haltestellen spĂ€ter steigen zahlreiche Leute aus, die Lage entspannt sich. Ich rĂŒcke tief ins Innere des Busses vor.

Did you know [that] for the first time in modern history less than half of America’s adult population reads literature? (…) One of the most fundamental art forms is becoming neglected. What’s more, the National Education Association correlates the decline in reading to a decline in civic participation, including volunteering, political involvement, visiting museums and attending sports.

There’s more than a hint of accusation in the report directed towards TV, the internet and videogames for fostering short term attention spans and instant gratification at the expense of active mental engagement. People are increasingly falling away from books and landing in the hands of games. What type of home do we imagine we’re building for them?

(Randy Smith in EDGE 191)

Steine werfende Antisemiten bringen Polizisten dazu, die Israel-Fahne eines unbescholtenen StaatsbĂŒrgers von dessen Wohnungsfenster und -balkon zu entfernen. Wo? In Deutschland. Meinungsfreiheit, irgendjemand?

Und wer sich ĂŒber die ach so bösen Israelis aufregt, die gerade den Gaza-Streifen auf dem Kieker haben: Ich wĂŒrde gerne mal sehen, was die deutsche Regierung unternehmen wĂŒrde, wenn Flensburg jahrelang von DĂ€nemark aus mit Raketen beschossen wĂŒrde. Und was die deutsche Presse sagen wĂŒrde, wenn sich dĂ€nische RĂ€delsfĂŒhrer bewusst in Wohngebieten mit kinderreichen Familien aufhalten wĂŒrden, KollateralschĂ€den in Kauf nehmend. Obwohl, vermutlich wĂŒrde sie gar nichts sagen.