Kein Schreibfehler – im Zuge meines groß angelegten, leicht verspĂ€teten FrĂŒhjahrsputzes stieß ich auch auf einen Stapel Audio-CDs, Resultat des Summer Swap 2004: Vor fĂŒnf Jahren stellten eine Handvoll deutscher Blogger eine Mix-CD zusammen, die dann ĂŒber eine zentrale Person verschickt wurde.

Durch meinen transkontinentalen Umzug schaffte es mein Beitrag nicht mehr rechtzeitig, die CDs der anderen Teilnehmer landeten jedoch noch bei mir. Bis vorgestern ungehört – unerhört! Jetzt gehe ich eine nach der anderen CD durch, ein lustiges Unterfangen. Manche ziert ein so tolles, selbst gemachtes Titelbild, dass ich mir inbrĂŒnstig wĂŒnsche, dass die Musik auch so toll sei. Ist meistens nicht der Fall.

Bislang endeten zwei CDs auf dem Tresen der Eingangshalle, von wo aus sie schnell ein neues Zuhause fanden. Zwei weitere habe ich mir zum spĂ€teren Erneuthören beiseite gelegt. Und die von Kollege Claus hebe ich mir fĂŒr den Schluss auf, sicherheitshalber.

Obendrein interessant: Die meisten Blogs zu den bisher gehörten CDs gibt es entweder nicht mehr oder sie ruhen seit Jahren ohne neue EintrĂ€ge vor sich hin. Das kann man mir nicht vorwerfen, ich poste derzeit zumindest einmal im Monat ein Lebenszeichen. Wem das nicht reicht, dem sei mein Twitter-Microblog empfohlen. Da gab es schon mal ĂŒber 100 Posts an einem Tag.

Hiding isn’t working, and neither is whining. The best marketing strategy is to destroy your industry before your competition does.

(Seth Godin)

My experience with becoming an adult is, you come to this place where you see that you have this set of beliefs. And you run up against things that kind of defy that. You get into a situation where there isn’t one simple answer and all the arrogance, all the surety of youth is either thrown back at you or it’s at least ineffective. And then the world is thorny, and the world is fucked up and very hard to manage, and it’s impossible to know whether you did the right thing or the wrong thing. It’s about being disabused of this idea that there’s a stone-cold right and wrong.

(Ben Affleck in Esquire)