If you wait, all that happens is that you get older.

(Mario Andretti, racing driver)

Really really like this one.

You tend to do more if you have a good attitude about things, and part of that is getting enough sleep.

(Sheryl Crow, singer, in an interview in the San Francisco Chronicle)

You might think of Crow what you want, but this is good advice. Seven hours per night are your friend. Really.

If everything seems under control, you’re just not going fast enough.

(Mario Andretti, racing driver)

I think I’m reaching the top speed of my life right now.

Ever since I’ve stayed in this room at the Opus Hotel in Vancouver, I regret that I can’t paint the walls of my apartment to a similar dark, embracing red.

Wann immer mein vietnamesisch-amerikanischer Freund Trong Nguyen aus Seattle in der Stadt ist, versuchen wir, ein Abendessen bei Tu Lan zu arrangieren, einem passenderweise vietnamesischen Restaurant. Der Laden ist in einer eher dubiosen Ecke der Stadt, städteplanerisch-beschönigend “Mid-Market” genannt. Soll heißen: Wer einen Sack Münzen dabei hat, hat diese schneller als der Schall an um Kleingeld bittendes Straßenvolk verteilt.

Hinter dem Tresen des Restaurants tummeln sich bis zu zehn Personen, allesamt vietnamesischer Abstammung, wenn nicht sogar alle aus einer einzigen Familie. Die Portionen sind groß und lecker, Bún Cha Gió Thit Nuóng mein ewiger Favorit: Pork Kebab, Imperial Roll und Reisnudeln mit Fischsauce und Salat. Alles in einer riesigen Schale serviert, für gerade mal 6,25 Dollar.

Richtig lustig wird es – böse Zungen würden es im schönsten Neu-Englisch “ghetto” nennen – wenn diverse Überlebenskünstler das winzige Restaurant betreten, um ihre Waren feil zu bieten. Gestern im Programm: ein schwarzer, durchaus gut gekleideter Herr mit Hut, der “girl’s jeans” und “Tuxedo shirts” anpries, alles neu, alles aus vermutlich nicht ganz koscheren Quellen. Ihm wurde rasch der Weg zur Tür gezeigt. Ein zweiter, rastagelockter und ebenfalls schwarzer Fahrensmann war schlauer: Er versteckte sich hinter zwei Blumentöpfen, für je fünf Dollar zu haben. Ob die Tu-Lan-Crew hier zugeschlagen hat, bleibt unklar – wir hatten unser Abendessen beendet und begannen den stürmischen Rückweg auf den Nob Hill.

Und dann war da noch die Auktion von LOST-Requisiten – gerade lese ich, was einige Käufer für Bücher, Busse und Bier auf den Tisch gelegt haben:

- Dharma-VW-Bus: $47.000
- Desmonds Not-Aus-Schlüssel: $11.000
- Jins Ehering: $4750
- Hurleys Lotterielos: $5500
- Madonnen-Statuen (zwei Kisten voll): $5000
- Zwölf Dosen Dharma-Bier: $5000
- Jacks Kleidung aus dem Finale: $9000
- Lockes Rollstuhl: $3250
- Daniel Faradays Notizbuch: $20.000
- Hurleys Camaro-Sportwagen: $20.000
- Watership Down, gelesen von Sawyer: $2750
- Jakobs Leuchtturm-Drehmechanismus: $27.500
- Drehbuch der ersten Folge mit Autogrammen von J. J. Abrams und Damon Lindelof: $15.000

Sagenhaft. Im Prinzip alles absolut wertlose Gegenstände, von den Autos einmal abgesehen. Was die Gewinner wohl damit machen werden?

I’m a risk taker. Most of my career has not been a joyful experience, but it has been challenging. I like the dangers.

(Michael Douglas, Schauspieler)

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