Eigentlich sollte hier ja ein lustiges Bild erscheinen. Aber aus unklaren GrĂŒnden will WordPress keine Bilder mehr hochladen, sondern quittiert meine Versuche mit der Meldung:

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Der Witz: Die Bilder werden trotzdem hochgeladen, leider ohne Vorschaubild. Weiß jemand Rat? Oh, und Anfang des Monats ging alles noch tadellos. Und mein Webspace ist auch noch lange nicht bis zum Anschlag mit Daten gefĂŒllt.

Nehme mal an, dass inzwischen alle interessierten Leser die zweite “Lost”-Staffel komplett gesehen haben? Gut, dann kommen jetzt die Spolier. Also, was ich handlungstechnisch schon lange mal sagen wollte: Nach dem QualitĂ€tsknick um die zweite Gruppe Überlebender mit Ana-Lucia, die mir trotz ihrer eindimensionalen Darstellung gegen Ende der Staffel irgendwie ans Herz gewachsen war, kam gegen dann doch noch so etwas wie Spannung auf. Und das, obwohl Locke mehrfach “out of character” agierte und Michaels Betrug meilenweit gegen den Wind zu riechen war. Was mir aber ganz und gar nicht gefiel: die letzten Minuten der letzten Folge. Warum muss denn die Nummerneingabe entmythologisiert werden und das “Hatch” den Leuten um die Ohren fliegen? Warum machen die “Others”, die zwei Staffeln lang die Oceanic-Überlebenden terrorisiert haben, mit einem Mal eins auf heile Welt? Und warum um alles in der Welt mussten wir jetzt schon sehen, dass es Leben außerhalb der Insel gibt? Die Nummer mit der Überwachungsstation und dem “roten Telefon” hat mich echt grantig gemacht. Einerseits, weil damit viele Theorien wie “alles nur ein Traum/eine Massenhypnose” und “alle tot” zusammen mit einem Schwung kreativer Zuschauergedanken eliminiert wurden, andererseits, weil das ĂŒberhaupt gar nichts bedeuten muss. Die Macher der Serie haben ja mehrfach gesagt, dass sie keine feste Anzahl von Staffeln geplant haben, sondern so lange weiter machen, bis die Serie keiner mehr sehen will. “Akte X”, anybody? Wenn die ersten Flashbacks aus dem Leben von Hund Walt kommen, werde ich jedenfalls dem Beispiel von Kollege Wolfi folgen und “Lost” aus meiner MediendiĂ€t entfernen. In related news: Wolfis gestriger Blog-Eintrag.

Ich klage ja immer, dass ich mich an meine TrĂ€ume nicht erinnern kann. Aber mĂŒssen es solche sein? Gestern im Programm: ein irrer Verbrecher, der in einem U-Bahn-Schacht einer Geisel nacheinander Arme und Beine bricht. Heute dann eine dicke, beinbehaarte Spinne, die sich trotz starker Staubsaugersaugleistung nicht komplett ins Saugrohr verabschieden wollte.

By believing in his dreams, a man turns them into reality.

(Hergé)

When you sit down and try to write from 8 to 5, only half of that time at best is high yield, and the rest of the time is head on the table going, “I can’t believe I’m doing this.”

(Josh Spanogle)

Hatte vor gut zwei Wochen im Alpenvorland einige meiner eingelagerten Habseligkeiten ausgelagert und werde die nun StĂŒck fĂŒr StĂŒck verkaufen. Wenn jemand meiner Leser im Großraum Frankfurt/Wiesbaden wohnt, hĂ€tte ich zwei feine Sachen im Angebot: eine prima erhaltene IKEA-TV-Bank und ein fast noch besser erhaltener THX/Dolby Digital/dts-Receiver.

Was mich immer noch milde erregt: Menschen, die die amerikanische KĂŒche pauschal mit “schmeckt alles gleich”, “macht alles dick” oder “viel zu viel Fett” abkanzeln. Liebe Leute, da kann ich auch jeden Tag Pommes mit Currywurst essen und dann behaupten, die deutsche Kueche sei zu phosphatreich. Kein Amerikaner, der einigermassen bei Verstand ist, futtert jeden Tag im Diner, Schnellimbiss oder sonstwo. Und wenn es euch nicht schmeckt: Nehmt euch doch am Besten was von daheim mit – oder bleibt gleich da.

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